086_Anbau Remise mit Oldtimerpavillon​

Der Bauherr wollte sein Haus um einen Erweiterungsbau für das Aufbewahren und Warten seiner alten Motorräder und einen dem Garten zugeordneten Wirtschaftsraum ergänzen.

Das vorhandene Wohnhaus wurde in mehreren Abschnitten erweitert und jeder der Bauabschnitte wurde in einer anderen architektonischen Sprache formuliert; um nicht noch mehr Unruhe in das Ensembles zu bekommen, wurde ein bestehendes Thema und Material aufgegriffen und in konsequenter architektonischer Sprache ausgearbeitet. Dabei wurden in jeder Hinsicht alle Elemente reduziert und selbst das Tor bildet sich nur als Tapetentür in der Fassade ab. Die Fenster wurden wie im Bestand weiß umgesetzt. Ebenso konsequent wurde ganz bewusst auf den Spritzschutz im Holzbau verzichtet, um die Fassade monolithischer wirken zu lassen. Zimmerman und Architekt haben sich gemeinsam entschieden, nicht nach der Norm zu bauen.

Innen werden auch wie außen alle Materialien ehrlich abgebildet. Dort sind die wandverkleidenden OSB-Platten ebenfalls unbehandelt. Einzig der gescheibte Rohbetonboden erhielt eine mineralische Versiegelung.

086_Anbau Haus M, Foto: Dr. Jörg Heieck
086_Anbau Haus M, Foto: Dr. Jörg Heieck
086_Anbau Haus M, Foto: Dr. Jörg Heieck
086_Anbau Haus M, Foto: Dr. Jörg Heieck